Schach in und um Rostock

LJVM u14 2023

Medaillenränge in der Landesvereinsmeisterschaften 14 verfehlt.

 Kein gutes Pflaster war Torgelow beim Wettkampf um die Landesmeisterschaft im Vereinsschach der unter Vierzehnjährigen.

Mit Ambitionen zumindest auf einen Podestplatz angereist, wurden diese bereits am ersten Wettkampftag zerschlagen.

Nach einem standesgemäßen 3,5 zu 0,5 gegen die Mecklenburger Springer, gab es zwei herbe Niederlagen mit jeweils 0 zu 4 gegen den SAV Torgelow sowie Makkabi Rostock.

Ob die Torgelow dabei etwas Wettbewerbsverzerrung betrieben oder einfach nur Respekt vor unseren Jugendlichen hatten, mag dahinstehen, jedenfalls wurde das Torgelower Schachtalent Jakob Herrmann nur einmal im ganzen Turnier und zwar gegen unser Team eingesetzt. Dadurch waren die anderen Mannschaften natürlich in den direkten Duellen gegen Torgelow bevorteilt und wir hatten es umso schwerer.

Trotzdem sind die Niederlagen insgesamt zu hoch ausgefallen, selbst wenn Jakob nicht dabei gewesen wäre.

Dies spiegelte insbesondere auch die zweite Niederlage gegen Makkabi wieder.

Von den Möglichkeiten unserer Jugendlichen her wäre hier auch einen ganz anderes Ergebnis möglich gewesen.

Allerdings stimmte die Tagesform anscheinend überhaupt nicht.

Zwar wurden oftmals sogar Vorteile herausgespielt, diese wurden dann allerdings leichtfertig vergeben, teilweise durch einfache Anfängerfehler.

Am zweiten Spieltag besserte sich dies zwar etwas, trotzdem man dann nicht mehr in  Bestbesetzung antreten konnte.

Dabei wäre auch die knappe 1,5 zu 2,5 Niederlage gegen Greifswald vermeidbar gewesen zwei eigentlich gewonnene Spiele und einer Fehler in der Eröffnung in einem anderen Spiel hätten einen deutlichen Sieg einbringen müssen. Selbst gegen die später letztplatzierte Mannschaft tat man sich lange schwer und kam nur mit Mühe zu einem 3 zu 1 Sieg.

Auch wenn es die erste Landesjugendvereinsmeisterschaft u14 für uns war, hätte diese durchaus mit einem besseren Ergebnis enden können, da in jedem Fall unsere Teilnehmer über die Fähigkeiten und Erfahrungen für bessere Partien verfügen. Aber so ist es eben, nicht immer kann man gewinnen und es gibt auch schlechte Tage im Schach. Abhaken und schon in wenigen Wochen gibt es dann die Möglichkeit zur Revanche bei der Landesjugendvereinsmeisterschaften im Schnellschach.

Das beste Einzelergebnis erzielte Maximilian Peilert am zweiten Brett, mit 3 Punkten aus 5 Partien.